Die Schulgeschichte
ab 2008 – Grund- und Oberschule „Johannes Clajus“ Herzberg
2008 Umzug in das neue Schulgebäude im Kaxdorfer Weg 16 Nach der vollständigen Sanierung des Schulgebäudes im Kaxdorfer Weg zog die Grund- und Oberschule „Johannes Clajus“ dort ein. Die bedeutendsten Neuerungen waren der Anbau einer Aula und eines Fahrstuhles, der Einbau einer Klimaanlage, neue Fenster, behindertengerechte Fußböden, Türen und Sanitäranlagen.2010 Einweihung der neuen Turnhalle Die etwa 1,6 Mio. teure Vollsanierung äußert sich in neuen Sanitäranlagen, einem barrierefreien Zugang, modernen Sportgräten und Betätigungsmöglichkeiten und einer Solaranlage auf dem Dach zur Unterstützung der Fußbodenheizung sowie Warmwasseranlage.2012 Fertigstellung des neuen Schilhofes Auf dem Schulhof entstanden moderne Bänke, Hochbeete mit Bepflanzung, ein Fußball- und ein Soccerfeld sowie Tischtennisplatten. In die neue Pflasterung wurden ein Großschachfeld und verschiedene Hüpfspiele eingebaut. SchulleiterInnen 2006 – 2018 Herr E. Becker seit 01.08.2018 Frau I. Gebauerab 1955 – Geschichte der Oberschule 2 Herzberg
1955 Zentralschule in Altherzberg
Es entstand eine selbstständige achtklassige Schule. Ältere Schüler aus Kolochau, Polzen und Friedrichsluga konnten aus dem Mehrstufenunterricht ihrer Dörfer heraus gelöst werden.
1959 Bildung der Oberschule 2
Eine zehnklassige allgemeinbildende Polytechnische Oberschule
1988 Umzug in den Schulneubau im Kaxdorfer Weg
1991 Bildung der Realschule und der Grundschule 2
aus der Oberschule 2 „Friedrich Engels“ mit den Schulleitern Herr Rudolph Vater für die Realschule und Herr Lutz-Peter Müller für die Grundschule 2
1992 – Schulleiterin der Realschule Frau Ingrid Kasper
– Partnerschaft mit der Hansa-Realschule in Soest (NRW)
– Partnerbetrieb Armaturen GmbH & Co.KG
2001 10 Jahre Realschule
Zum Schulfest anlässlich des Jubiläums wurde eine Medaille geprägt.
2006 Fusion mit der Oberschule 1 „Johannes Clajus“ Herzberg
Die Schüler der Realschule und der Grund- und Oberschule „Johannes Clajus“ wurden von 2006 bis 2008 gemeinsam im Schulgebäude in der Lugstraße unterrichtet.
ab 1964 – Geschichte der Oberschule 1 Herzberg
1964 Trennung der Oberschulen 1 und 3
Oberschule 3 wird in der Lugstraße neu eingerichtet.
Oberschule 1 verbleibt in der Rosa-Luxemburg-Straße.
1971 Umzug der Oberschulen
Oberschule 3, ehemals Juri-Gagarin-Schule, zieht in den Neubau im Wilhelm-Pieck-Ring.
Erweiterte Oberschule „Erich Weinert“ wird in der Lugstraße eingerichtet.
Oberschule 1, ehemals Hans-Beimler-Schule, belegt zwei Gebäude in der Rosa-Luxemburg-Straße. Die Oberstufe verbleibt an der Kirche.
Die Grundschule nutzt das Gebäude am Stadtbahnhof (Foto rechts).
1989
Oberschule 1 zieht mit der Oberstufe in die Lugstraße 3.
1991
Fertigstellung des Neubaus der Gesamtschule in der Lugstraße und Nachzug der Grundschule.
Direktoren und Schulleiter
60er Jahre bis 1972 Frau Pawelczik
1972 – 1974 Herr H.- J. Zippel
1974 – 1980 Herr G. Schmidt
1980 – 1985 Herr G. Naujokat
01.08.1985 – 30.09.1985 Herr E. Becker
01.10.1985 – 31.07.2006 Herr G. Ulrich
seit 01.08.2006 Herr E. Becker
Vielen Dank für die Erstellung der Zeitleiste an Herrn Gustav Ulrich und für die Fotos an Herrn Rolf Lehmann, Markt!
Namenspatron Johannes Clajus
Wer war Johannes Clajus? Im Jahre 1535 wurde Johannes Klai, der sich später latinisiert Clajus nannte, in Herzberg geboren. Der aus armseligen Verhältnissen stammende Junge erhielt nach dem Besuch der Herzberger Lateinschule durch Vermittlung von Philipp Melanchthon eine Freistelle an der Fürstenschule zu Grimma. Nach dem Studíum an der Universität Leipzig kam er als Lehrer in seine Heimatstadt zurück. Sein bedeutendes Werk war die „Grammatica Germanicae linguae… “ eine lateinisch geschriebene Grammatik der deutschen Sprache. Johannes Clajus trug wesentlich zur Verbreitung der Werke von Martin Luther bei.Die friedliche Revolution von 1989 und die Wiedervereinigung der BRD und der DDR im Jahr 1990 geben regelmäßig Anlass dafür, dass sich die Schüler aller Klassenstufen der Johannes-Clajus-Schule mit dem Leben und der Schule in der ehemaligen DDR beschäftigen.Bei diesem Projekt werden von den Schülern Ausweise, Geld oder Abzeichen gesammelt. Eltern und Großeltern stellen Utensilien aus ihrer Schulzeit zur Verfügung.
Besonders interessant ist die Kleidung der Jung- und Thälmann-Pioniere oder das Symbol der Friedenstaube.
Schüler der Sekundarstufe 1 erforschen verschiedene Bereiche des gesellschaftlichen Lebens aus der Kindheit ihrer Eltern. So wird der Rechenschieber ausprobiert, Plakate erstellt, ein Quiz gebastelt oder ein Quartettspiel hergestellt.
„Das Schulwesen der Stadt“im Amtsblatt der Stadt Herzberg/ElsterNr. 2/2019 und 3/2019
Die Schulgeschichte in Herzberg beginnt im Jahr1483 mit der Einrichtung der ersten öffentlichen Bildungseinrichtung.
Zu DDR-Zeiten gab es in Herzberg drei poytechnische Oberschulen:
1. Oberschule „Hans Beimler“
2. Oberschule „Friedrich Engels“
3. Oberschule „Juri Gagarin“


